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Collaborative R&D: GenAI & MBSE im Fokus beim Swiss Aerospace Cluster Event bei cross-ING

Am 3. März 2026 durften wir am cross-ING Hauptsitz im Technopark Winterthur ein Event des Swiss Aerospace Cluster hosten. Unter dem Titel „Collaborative R&D: GenAI & MBSE“ trafen sich Expertinnen und Experten aus Industrie, Engineering und Forschung, um über den Einsatz von künstlicher Intelligenz und modernen Systems-Engineering-Methoden in sicherheitskritischen Branchen zu diskutieren. Das Programm bot spannende Einblicke aus unterschiedlichen Perspektiven – von regulatorischen Fragestellungen über praktische Anwendungen bis hin zu strategischen Ansätzen für die digitale Transformation im Engineering.


Den Auftakt machte Emanuele Gambula (Lexify) mit einer Analyse der aktuellen regulatorischen Entwicklungen rund um AI im Luftfahrtbereich, insbesondere im Kontext des EU AI Act und der EASA-Regulierung. Dabei wurde deutlich, dass Unternehmen zunehmend vor der Herausforderung stehen, Innovation und Compliance gleichzeitig sicherzustellen.


Anschliessend zeigte Ilker Gül (CertX), wie generative KI in Compliance- und Auditprozessen eingesetzt werden kann. Am Beispiel eines AI-gestützten Auditing-Assistenten wurde demonstriert, wie KI Dokumentenprüfungen effizienter machen kann – ohne dabei die Rolle menschlicher Auditoren zu ersetzen.


Aus Sicht von cross-ING präsentierte Dr. Marc Heggemann, Chief Competence Center Digital, wie GenAI zur Lösung von Wissensmanagement-Herausforderungen in der Industrie beitragen kann. Gerade in Branchen mit langen Produktlebenszyklen, komplexen Lieferketten und umfangreichen Dokumentationen kann KI helfen, verstreutes Wissen in nutzbare Informationen zu transformieren und so Prozesse effizienter zu gestalten.


Silviu Rata, Chief Competence Center Systems Engineering bei cross-ING, widmete sich dem Thema Model-Based Systems Engineering (MBSE) und der Bedeutung eines strukturierten Requirements Managements in komplexen mechatronischen Produktentwicklungen. MBSE ermöglicht es, Anforderungen, Architektur und Implementierung über den gesamten Entwicklungsprozess hinweg nachvollziehbar miteinander zu verknüpfen und so Risiken und Änderungsaufwände frühzeitig zu reduzieren.


Im Anschluss an die Vorträge diskutierten die Teilnehmenden in Break-out-Sessions zentrale Fragen der Branche:

  • Wie lassen sich komplexe Engineering-Projekte effizienter organisieren?

  • Wie kann Wissen von einzelnen Experten in skalierbares Unternehmenswissen überführt werden?

  • Und welche Rolle spielt KI künftig im Engineering-Alltag?


Beim anschliessenden Apéro wurde der Austausch fortgesetzt und neue Kontakte innerhalb des Netzwerks geknüpft.


Wir bedanken uns herzlich bei allen Referenten, Teilnehmenden und beim Swiss Aerospace Cluster für den inspirierenden Austausch und freuen uns auf weitere gemeinsame Veranstaltungen.



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