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Montagmorgen mehr Ausschuss als am Mittwoch: Zufall oder messbares Problem?

21. Sept.
2 Min. Lesezeit

Die Produktion läuft, die Prozesse sind definiert und trotzdem schwankt die Qualität. Ausschuss tritt plötzlich häufiger auf, obwohl auf den ersten Blick nichts verändert wurde. Vielleicht häufen sich Fehler nach einem Schichtwechsel, nach einem Maschinenstillstand oder zu bestimmten Tageszeiten.

Zufall? Möglich. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass eine relevante Einflussgrösse bisher nicht erkannt oder nicht richtig erfasst wurde.

 

Genau hier beginnt professionelle Mess- und Prüftechnik. Denn Daten allein schaffen noch keine Transparenz. Entscheidend ist, die richtigen Grössen mit der richtigen Methode zu messen und die Ergebnisse im Kontext des gesamten Prozesses zu betrachten.

 

Typische Einflussgrössen können sein:

  • Temperatur und Luftfeuchtigkeit

  • Materialeigenschaften und Chargenschwankungen

  • Werkzeugverschleiss

  • Maschinenzustand und Maschineneinstellungen

  • Kräfte, Drücke, Drehmomente oder Vibrationen

  • Prozess- und Zykluszeiten

  • Anfahr- und Aufwärmphasen

  • Bedienereinflüsse

  • vor- oder nachgelagerte Prozessschritte

  • und vieles mehr…

 

 

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht einfach:

„Welche Daten haben wir?“


Sondern:

„Welche physikalischen und prozessrelevanten Grössen müssen wir erfassen, um die Ursache des Problems zuverlässig erkennen zu können?“

 

Mehr Daten sind nicht automatisch die Lösung

Moderne Produktionsanlagen erfassen bereits grosse Mengen an Daten. Entscheidend ist jedoch nicht, wie viel gemessen wird, sondern ob das Richtige gemessen wird.

Dafür braucht es eine geeignete Messstrategie: Welche physikalischen Grössen sind für das Problem relevant? Wo und mit welcher Genauigkeit müssen sie erfasst werden? Und welche Zusammenhänge bestehen zwischen Messwerten und Qualitätsabweichungen?

Erst die Kombination aus Messmethodik, Datenanalyse und Engineering-Know-how macht aus einzelnen Messwerten verwertbares Prozesswissen.

So können Ursachen gezielt identifiziert, Prozesse stabilisiert und Ausschuss sowie Nacharbeit reduziert werden. Dies spart markant Kosten.

 

Bei cross-ING unterstützen unsere Expertinnen und Experten im Bereich Messen & Testen Unternehmen dabei, die richtigen Messgrössen und Methoden zu definieren, Daten technisch einzuordnen und daraus konkrete Optimierungsmassnahmen abzuleiten.


Denn entscheidend ist nicht, wie viel Sie messen – sondern was Sie daraus erkennen.

 

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